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die geschichte geht weiter ...

da der creative e5 in meinen augen schrott pur is, hab ich mir neues suchen müssen.

gefunden hab ich den FIIO KUNLUN E18.


zum kunlun, ohne jammern

fiioder hat kein bluetooth, aber das hat ja schon beim e5 nicht wirklich gefunzt, sobald man sich "bösen" störquellen mehr als 5km genähert hat *g* und auf win wollt er ja per bt eh keinen mux machen.
den rest bringt das ding recht gleich dem e5 mit dem vorteil, das man die ladefunktion für handys abstellen kann, mein note4 also nicht gleich den dac leergesaugt haben wird.

naja, zumindest gefällt mir das design durchaus - i steh mas ja auf eher "altertümlich" *g*.
und nachdem immer extra android beworben wird, könnte auch das vorteilhaft sein. mal schaun, ob da auch mein note4 und sein android5 dabei sind ...

 

  • funktioniert als Digital Analog Wandler für Android Geräte
  • funktioniert als Digital Analog Wandler am PC
  • funktionert als Lademöglichkeit für Ihre mobilen Geräte
  • Treibt Kopfhörer bis 300 Ohm Impedanz an.

wir werden sehen - bestellt wirds mo oder di, dann schaun ma mal weiter ... mittlerweile bin ich ja recht skeptisch was dac's für handys angeht. ich hoff, der fiio kann mich wieder a bissl aufrichten!

 

da is er - die eindrücke:

gleich mal das positive:

  • er rennt - ohne probleme und ohne murren, ohne kompromisse.
  • dabei is er irgendwie leicht - naja - zumindest leichter als der e5. angenehm ...
  • im gegensatz zum e5 bleibt er beim lärm machen kühl wie omis kühltruhe.
  • und ja: er braucht 0, nix, nada software um zu rennen. auf android macht er einfach was er soll, auf win wird schnell n treiber gesaugt und automatisch installiert.
  • die steuerbuttons (vor, zurück, play/pause) funzen auf android und win ohne murren oder verzögerung out of the box.
  • die db-anhebung von "normal" auf "hoch-ohmig" is merklich und wohl ausreichend bis 300 ohm kopfis. obs drüber reicht ... ich bin mir ned sicher.
  • er schaut dabei wirklich herrlich retro-mäßig und recht edel aus.
  • verarbeitet is das ding auch wirklich wunderschön und man sieht versenkte schrauben. man könnte also mal zumindest theoretisch den akku tauschen.
  • es ist ein haufen kabel dabei, sogar n kleines, gepolstertes schutz-etui, 2 verschieden große gummipaare (zum antackern ans handy) und aufklebbare mini-standfüßchen zum schutz des handy-rückens und der "standhaftigkeit" sind dabei.
  • sollte ich jemals auf die idee kommen, mir z.b. im museum nen ipod zu besorgen ... fiio hat sicher ein passendes kabel zum nachkaufen.
  • kleinigkeiten, wie z.b. ein rubbelfeld unterm originalverpackten karton, zum internetmäßigen feststellen der echtheit des geräts, runden die sache ab.
  • weiters is es angenehm, das ich jetzt nicht mehr immer bt am handy abdrehen muß um störungen wie am e5 zu vermeiden, wenn ich am pc hören will. klar, der kunlun hat ja kein bt. jojo, weniger is oft mehr *g*.
  • pos 1) angenehm auch: steckt der fiio am pc lädt er sich auf - eh klar.
    pos 2) steckt man das ding an das handy und schaltet entsprechend um, lädt er nicht vom handy, sondern macht rein auf dac.
    pos 3) schaltet man weiter, wirds handy geladen (aber nur mit 700 ma) und ohne musik zu machen.
    dazu kannst gleichzeitig natürlich am nächsten usb-port noch mit bis zu 2a den kunlun selber laden.

das wenige negative:

  • da der kunlun zu klein is, um mit gummi an meine note 4 gepinnt zu werden (beide gummis stehen dann mitten ins display) sind auch die 2 micro-usb-kabel für android zu kurz. ich muß mir also mal nen adapter besorgen, um aus einem normalen otg ein kabel mit 2 mico-mails zu machen. ich hab ums verrecken kein fertiges kabel in der richtung gefunden ... zumindest keines, dem ich vertraue, nix verdreht zu haben.
  • der verbaute dac von texas instruments (ich habs nachgelesen) könnte 32 bit, aber der usb-anschluß nur 24 <-- jammern auf hohem niveou, das dumme note4 scheint ja sowieso nur16 bit übern usb zu bringen. das erste mal, daß ich mir nen apfel mit seinen 24 bit wünsche ... nachtrag: jojo, wenn man den richtigen player ned hat, stimmt das *g* mittlerweile hört der onkel mit 24bit/96khz.
  • man muß aufpassen, das man beim pc-betrieb ned versehentlich auf handy-lade-betrieb schaltet. das könnte der hardware nicht wirklich gut tun. fiio sagt aber nicht, obs der pc oder der kunlun büßen würde und meint auch noch, sie hätten eh ne sicherung dagegen verbaut - ich blicks grad ned.

zum sound:

knackig, exakt mit extrem viel wumms am bass (auf der kleinen bass-einstellung) ich muß meine beyer kopfis auf "neutral" stellen, damit mir ned die ohren weg fliegen. dreht man den bassverstärker des kunlun dazu auf - man glaubts kaum - gibts noch mehr bass. ich muß aber sagen: auch wenn mir das zu heftig is, er verzerrt nix und macht noch so n ganz leichtes echo mit rein. das erinnert mich sehr an das "crystal sound" des creative e5.
ne gewisse "kälte" zumindest gegenüber dem e5 hat der kunlun auch. nix wirklich schlimmes, aber man sollts erwähnt haben. manchen hardcore-audiophilen könnts ein bissi zu kalt werden.

sehr positiv fallt mir der ls-regler auf. der geht nämlcih durch den kunlun durch, ist also von vorne und hinten zu regeln. das bringt natürlich eine Schweine genaue ls-regelung mit sich, wenn man den drehregler mit 2 fingern gleichzeitig von vorn und hinten dreht.

gewöhnungsbedürfig sind die 3 knöpferl für pause/play und voriges/nächstes lied. manch einer tät sagen: "die sind verkehrt rum dran", ich würd sagen: "die dinger schalten endlich so, wie mans vom scrollen gewohnt is", also eher runter und rauf anstelle links und rechts oder rauf und runter, ich halt den dac meistens in der hand (oder aufrecht in der jackentasche), somit "scroll" ich mit den beiden tasten in meiner playlist rauf und runter, wie ichs vom compi her von den cursortasten auch kenn. gut, geschmackssache. mir taugts enorm!

ich würd also mal vorerst sagen: guter kauf, sicher besser als der e5 mit seinen zicken, sicher aber nix für den studio-betrieb. das ding is wirklich für die straße gedacht, um dich mit seinen bässen allein durch den luftdruck voran zu treiben.
wer also nen mittelklasse-dac braucht, der auch noch universell einsetzbar is - ich will ihn vorerst mal empfehlen!


neue mobilität mit kleinen kopfis (06.08.2018)

mein problem war ja immer, dass mit meinen lieblingskopfis nicht viel für unterwegs gegangen ist. die 990 pro sind einfach durch ihre offene bauweise schrott für unterwegs, die custom pro sind irgendwie auch nicht viel besser und auch genauso sperrig und die tessla-kopfis von beyer sind mir einfach zu teuer für die wenige zeit, die ich in freier wildbahn lärm hören will.

majoriiiich denke, jetzt hab ichs geschafft - und auch noch billig (< € 60,-). over-ear kopfis mit "warmen wums", wie für den fiio gebastelt.
ich red von den marshall major III.

goil schaun se aus - wie marshall halt - retro und "simpel" ohne schnickschnack und soooo herlich eckig *g*. metall, wo es wichtig is, gute scharniere, die auch einrasten beim ausklappen (bis jetzt zumindest) und eine größenverstellbarkeit von "dackelkopf" bis "elefantenmensch". generell halt mal "wertig", weit weg von china-plastik-look, was man sich für den preis erwarten würde.
dazu gibts ein halb gerades, halb gewendeltes, absteckbares kabel. hat ich so noch nie, find ich aber als  "schaut ned nach im studio gestohlen aus"-kompromiss echt gut. der kopfi ist überhaupt recht sparsam im platzverbrauch. gut, ich bin halt nur overear gewohnt. ist schon ein riesen unterschied.

die ohrpolster sind echt weich (wohl aus kunstleder) und drücken mich brillenschlange nicht mal ansatzweise. auch nicht nach 3 stunden. der "anpressdruck" geht auch in ordnung. könnte höher sein. vor allem, wenn einer damit sport machen will (da bin ich aber theoretiker), könnts ein bissi wackeln - aber ned viel. im bett die dinger für tv/audiobooks zu mißbrauchen geht auch ganz gut. einmal damit eingschlafen bin ich schon. sie stören mich also nicht und gehen dabei netter weise auch nicht kaputt *g*.
wer am kabel rum reißt, stellt fest, dass die geräusche davon nicht stark zu hören sind. zwar nicht so gut wie bei den 990pro (da hörste gar nix), aber besser als bei den custom pro. ich war erstaunt …
aja kabel - das ding hat, wie heute üblich auch n micro und nen umschalter musik/hallofon drauf, aber keine ls-regelung, falls das wer braucht.

techn. wäre noch zu erwähnen, dass man nen anderen kopfi an das ding stecken kann, was beim gemeinsamen filme sehen im zug gar ned mal so blöd ist *g*. stolperfalle: wenigstens der andere kopfi sollte ne eigene lautstärkeregelung haben. selten, dass 2 leute gleich laut hören wollen ...

tjo, der sound. ich dachte nicht, dass mich andere kopfis als welche von beyerdynamics vom hocker reißen könnten. schon gar ned für 60 euronen. ich hab mich getäuscht *g*.
zumindest für unterwegs sind die marshall echt genial. haben ein bissi bass-wumms, sind nicht wirklich neutral, übetreiben aber auch nix und schlucken auch ned wirklich frequenzen so, dass es mir auffallen würde. also eigentlich sogar geeigneter für unterwergs, als meine hardcore-neutralen beyers.
und dafür, dass die marshall keine aktive geräuschunterdrückung haben, hört man verdammt wenig von der umgebung. solang man keine leisen classic-stellen hört, stört die umgebung irgendwie gar ned.

fazit: sicher keine referenzkopfis, aber für unterwegs wirklich sehr gut mit gutem aussehen und tragekomfort.

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