kopfischildoder: die mobil-audiophile entjungferung des rattenmannes ...

ich glaub langsam, die leute haben recht!
ich mein jene, die mich als absoluten irren abstempeln. immer noch hör ich zwar recht gut, bin aber weit weg vom audiophilen typen. hab ich mich doch erst vor ein paar monat pseudo-audiophil ausgerüstet, reichts mir no immer net! ich brauch was, was ich auch am handy gut verwenden kann (ohne strom und geschisse) und das mich nicht an ein blechhäferl erinnert.

das ich mir den dac von creative kauf, war eigendlich schon klar *g* nur hab ich mich immer gfragt, obs mir was mit meinem offenen beyerdynamics bringt. so auf dauer macht hören in z.b. zügen mit offenen kopfis eher weniger spaß.
da bin ich über die mobile version der beyerdynamic custom pro plus serie gestolpert. die hätten mir eigendli gut genug gfallen, um sie zu kaufen. blöd nur, das amazon die grade nicht direkt verkaufte und ich a bissi rumgsucht hab - tjo, und da bin ich über die studioversion gestolpert (siehe unten).
außerdem haben die zwar auch "nur" 80 ohm impetanz, aber immer no besser als die 16 ohm der pro-serie, was mich zumindest ein kleines bissi gestört hätte.


es wurde also nun traraaaaaaa:

verzeihts mir die aufdringlichkeit, aber ich muß mal diese amazon-dinger probieren ...

feeling?

goil!!!
                  reicht ned? o.k. *g*

 

der creative dac is endgeil.

vor allem in der vielfalt des einsatzes, von der quali brauchen ma echt ned reden. das ding bleibt meinem großen dac nix schuldig. würd sogar sagen, er is ein stückerl klarer und flotter (jo, echt schwer, so feelings in worte zu kriegen).
da kann ich nur noch sagen: warum muß das ding IMMER mein handy laden, sobalds per usb dran steckt? is zwar nix tödliches, aber man fragt sich halt ...

aber die jitter-freie übertragung machts wieder gut *g*. sprich: der pc is eigentlich nur mehr ne bessere festplatte. alles was den lärm angeht, erledigt der onkel dav ganz alleine. da hat win/mac nix mehr zu melden. zumindest, wenn man den optischen line in oder den  usb-eingang verwendet.
wessen handy (meines tuts *fg*)/pc "aptX Low Latency", "AAC" und "SBC" unterstützt, der kann sogar per bluetooth lossless hören, braucht als kein kabel zw. handy und dac. man wird sehen, wie sich bt in zügen und anderen bt-störern macht ... aber gut, man hat ja noch den usb-host-modus und zur allergrößten not den analogen line-in.
(aja, was bt am pc angeht krieg ich zwar alle treiber für installiert und auch tonnen an "möglichketien" für bt angezeigt und ich kann sogar wasapi für bt als augang im foobar nutzen, aber hören tu ich nix. gut, am handy gehts, das is mir wichtig und weil ich jetzt weitertesten will, kommts usb-kabel fürn pc dran. wir haben ja keine zeit!)

einstellmöglichkeiten bietet das ding auf jeden fall genug, um sich auf den mm genau abzustimmen. was z.b. sehr schön geht: du stellst nicht nur extra ne bass-verstärkung ein (wir reden jetzt nicht vom eq), du stellst auch noch ein, wie tief dein kopfhörer in den frequenzen gehen kann, und stimmst somit die verstärkung exaktest auf dein hörgerät ab. das ergibt einen bass, den ich so "eingepasst" und "verlaufend" noch nie gehört hab.
sehr auffällig is auch der "crystalizer" der dir die musik "echter" macht. man glaubt teilweise wirklich, man steht neben den instrumenten und kann sie orten. das geht schon ohne gut mit der ausrüstung, mit dem crystalizer gehts noch besser.
gibt natürlich noch mehr: vom virtuellen sorround (der echt funzt) bis zu "dialogverbesserungen" und automatische lautstärkeanpassungen für schlechte filme, aber das interessiert mich derzeit nicht die bohne. ich stelle eben nur fest, das ich von klassischer musik über vokalen rock bis hin zum onkel hardwell wechseln kann, ohne auch nur eine einstellung ändern zu müssen. spezielle eq-einstellungen machen zwar noch ein tüpfelchen mehr genuss, aber ich empfinds nicht mehr als zwingend nötig, permanent meine einstellungsfenster offen haben zu müssen. jessas, man kann mit dem zeug auch noch faul werden beim musik genießen *g*.
der wermutstropfen is derweil nur: mein note4 scheint nur 16 bit zu schaffen, wenn doch sogar ein eierapfel mit 24 bit übertragen kann ... muß ich mir noch näher anschauen, weil ich glaubs ned wirklich. bis ich da mehr weiß halt ichs mit der fraktion der audiophilen foren-streiter die da meinen: man hört eh keinen unterschied zw. 16 und 24 bit. immer schön mit den wölfen heulen, auch wenns mir in dem fall weh tut.

btw - headset-freaks werden auch ihren spaß haben - selten so nette voice-fx gehört. da hat creative sich nicht lumpen lassen. micro-mäßig kann der dac aber no mehr mit den 3 (2 sind immer aktiv für einmal hochkant und einmal quer) mikrofonen am e5 anfangen. unter anderem auch echt gute stereoaufnamen machen, blaaaa, blubb, blaaaa. er kriegt in stereo zwar "nur" 48 khz mit 192 kbit raus, aber ich denke, das reicht für ein gutes telefonat *g*. einstellen für solcherlei telefonate kannst du mit der steuersoftware aber genug - da sind sachen bei, von denen wusst ich ned, dass es sie gibt.


treiber: guckst du (achtung! für android brauchste beide downloads. der eine is die app, der andere baut services auf.). das zeug findet sich aber eh auch in den einschlägigen app-stores. so gesehen ...

nachtrag: ich war eben unterwegs in der stadt ... bt ist schon da nicht wirklich geeignet. es gibt gern mal knackser und sogar kurze abbrüche. so wollt ich das (in weiser vorraussicht) mitgenommene usb-kabel verwenden. tjo - pustekuchen - nicht mit dem note 4 und androud 5.0.1. da wird der dac zwar erkannt, aber das ding gibt keinen mux von sich. warum ich annehme, das es an android 5 liegt? weil auf mienem blöden tab s mit android 4.4.2 rennt das ding wie ein glöckerl.fazit: google is wieder mal schuld! oder auch creative, die ihre treiber no ned up2date haben, was weiß ich. auf jeden fall bin ich grad recht zickig!

nachtrag zum nachtrag: creative selber is auch ratlos ... die haben kein note4 zum testen, aber alle andern samsungen (inkl. dem s6) funzen bei denen problemlos.
die scheinen aber dran zu bleiben. ich entnehme das meiner konversation mit nem echten mitarbeiter, also keinen textbausteine-schupfer.
gut, muß ich derweil halt bei bt bleiben, und wenn die umgebung zu viel e-smoke hat, dann halt per line-in arbeiten. das is dann zwar ein verlust an quali, aber keiner, den man unterwegs wirklich mirbekommen würd. da stören die autos und leute mehr ...
aja, weil ich den onkel gleich genervt hab: das blöde laden per usb is so gewollt und auch ned abstellbar. nur, falls es wen stört. und es stört, weil ein handy wie mein note4 den dac in 0,nix leer saugt und dann is es aus mit musi unterwegs. so gesehen is es vielleicht gar ned so blöd, das ich keinen ton per usb raus krieg *g*.

nachtrag nr. 3: ich geb auf ...
am montag geht der e5 zurück. so begeistert ich am anfang war, so beleidigt bin ich derzeit. alles was mein "billig-dac" hin kriegt, is mir dem e5 nicht mögich. von usb-übertragung am handy wussten wir ja schon. jetzt gabs ein update auf die windows-treiber. seitdem kann ich nicht mehr schnell zw. liedern schalten, da in dem fall, oder auch bei pause/end, dass gesammte soundsystem zusammen bricht. das gibt wunderbare kopfschmerzen, aber keine musik. bald kommt was anderes, da ich grad noch ein paar tage für die rückgabe bei amazon drinnen hatte. man liest in kürze mehr ...

 

was die kopfis angeht ...

gegen meine alten "kackens" in einem bereich ab: mir fehlt a klitze-kleines-mini-bissl "exaktheit" und/oder "sensibilität" und/oder "klarheit" (wissts schon: welche worte nimmt man da?). liegt scheinbar daran, das meine neuen halt geschlossen sind. damit muß ma scheints leben. das schreiben auch viele leute dies wohl besser als ich wissen.
aber: das fallt mir grad nur im direkten vergleich auf. nach 5 min. hören is das vergeben und vergessen.
gegen andere kopfis (auch teure sennheiser) sind die dinger der pure wahnsinn. ich liebe diese ausgeglichenheit von den beyerdynamics. da kannst du selber mit dem eq festlegen, was du willst, der kopfi gibt 0 vor und nimmt dir so gut wie keine einstellung übel.
übrigens: dieser komisch beyer-übliche "hicks" in den höhen is weg. uij, die profis nennen das wohl nen "peek", sorry *g*, aber ich bin trotzdem glücklich drüber, auch wenn das eh nur jammern auf höher, höchstem, am höherhöchstesten niveou war und is. wer daran verstirbt: es gibt ja auch noch kopfis in anderen preisklassen (die wären übrigens mein traum. aber NOCH bin ich zu vernünftig dafür - aber tesla-technik *sabber* - ich würds durchaus geschenkt nehmen *g*).

diesmal gibts ja auch spezialitäten wie das einstellen des basses in 4 stufen, direkt am kopfi. stufe 1 und 2 (1 is neutral, wie von beyer gewohnt und stufe 2 mit a bissl mehr bass) sind super, 3 und 4 sind mir fast zu viel bass und zu wenig vom rest. bei einstellung 4 hab ich eher das gefühl, das mir die kopfis vom ohr abheben, und man vom rest nix hört. is aber sicher wieder mal geschmackssache. schön auf jeden fall, das man bei beyer innovativ wird ... allerdings wollen die dinger bei mehr als einstellung 2 echt gute soundquali - mit nem mp3 kannst dich da echt brausen gehen - hört sich dann nämlich auch an wie unter der dusche.
noch interessant dazu: je weniger du den bass aufmachst, je lärm-dichter sind die kopfis.

aja, austauschbare kabel (kabel mit echt gutestem micro für headsetbetrieb) und auswechselbare ohrschilde/verschraubungen, polster, ... gibts alles bei tante beyer, wollen ma aber nicht - sowas von wurscht mir das is *g* ... nur soviel zu den kabel: die haben alle auf kopfi-seite ne "nase" zum verriegeln, was einerseits ja keine schlechte idee is in richtung "nix rutscht raus", andererseits aber natürlich zum kauf von originalkabeln zwingt. aja - ich hatte von meinem turtle beach headset noch kabel. die sind recht gut und haben extra dünne stecker ... die passen auch. somit: der onkel muß nicht mit nem 3m sprialkabel durch die öffentlichkeit *bg*.

trage- und verarbeitungskomfort des beyerdynamic:
muß man nix zu sagen - beyerdynamics halt, das sagt alles. GENIAL! und das sag ich als brillenträger, dem normal jeder kopfi nach 1 stunde am arsch geht. aber gut, da waren auch schon die alten ein wahnsinn - trotz großen anpressdrucks tragbarer als viele, viele andere. gestern 6 stunden am stück mit brillen getragen, und nicht mal warm an den ohren gehabt. muß man da mehr sagen?

 

soviel zu meinen ersten eindrücken - quasi: aufgeschrieben, wie aufgefallen *g*